
Im Rahmen des Seminars „Gebäudelehre“ entwickelten wir ein Doppelgänger-Gebäude der Maastricht Academy of Arts. Unsere entworfene Kunstakademie, die „Rotterdam Academy of Arts“, übernimmt ausgewählte Merkmale des Originals, während sie in anderen Aspekten bewusst kontrastierende architektonische Lösungen bietet.
Zu Beginn analysierten wir die bestehende Kunsthochschule mit besonderem Fokus auf gestalterische und funktionale Aspekte. Auf Basis dieser Analyse entstand in einem ergebnisoffenen Entwurfsprozess ein architektonisches Konzept für das Doppelgänger-Gebäude.
Wie das Original besteht auch unser Entwurf aus mehreren Gebäudeteilen, die offene Ateliers für die Studierenden beherbergen und durch Brücken miteinander verbunden sind. Die prägnante Fassade aus Glasbausteinen greift das Gestaltungselement des Vorbilds auf. Ein wesentlicher Unterschied liegt in der Erschließungsstruktur: Während das Original eine lineare Wegeführung aufweist, ermöglicht unser Konzept eine flexible Erschließung auf jeder Ebene, sodass alle Gebäudeteile auf direktem Weg miteinander verbunden sind.








